1. Allgemeines zur Praxis
Ja, neue Patientinnen und Patienten sind jederzeit willkommen – auch, wenn der letzte Zahnarztbesuch schon lange her ist. Wir begegnen Ihnen ohne Vorurteile und mit Offenheit.
Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin, damit wir genug Zeit für Sie einplanen können. So vermeiden Sie unnötige Wartezeiten und wir können die Behandlung optimal vorbereiten. In Notfällen versuchen wir, Ihnen noch am selben Tag zu helfen.
Wenn vorhanden, bringen Sie bitte eine Medikamentenliste, frühere Röntgenbilder oder zahnärztliche Unterlagen mit. Bei Kindern auch das Schulzahnpflegeheft oder Informationen von der Schuluntersuchung.
Ja , sehr gerne. Als Schulzahnarzt der Gemeinde Kirchberg nehmen wir die Zahngesundheit Ihrer Kinder sehr ernst und begleiten sie auf Wunsch vom ersten Milchzahn über die Zahnspange bis ins erwachsene Alter. Unser Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Ängste erst gar nicht entstehen zu lassen.
Je nach Mundhygienegewohnheiten und Zustand des Zähne und des Zahnfleischs empfehlen wir, ca. 1-2 mal im Jahr, selten auch öfter, einen Termin bei unserem Prophylaxeteam wahrzunehmen. Je nach Bedarf wird dabei auch der Zahnarzt hinzugezogen.
Ja, direkt vor der Praxis stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Auch mit dem öffentlichen Verkehr sind wir gut erreichbar.
Unsere Praxis ist stufenlos erreichbar und mit einem barrierefreien WC ausgestattet. Wenn Sie Hilfe benötigen, sprechen Sie uns gerne bei der Terminvereinbarung darauf an.
Wir sprechen Deutsch, Englisch, Albanisch, Französisch, Italienisch, Serbisch. Für weitere Sprachen hilft die KI bei der Übersetzung.
2. Kosten und Abrechnung
Die obligatorische Grundversicherung übernimmt zahnärztliche Behandlungen in der Regel nicht. Ausnahmen sind Auswirkungen bestimmter Allgemeinerkrankungen auf die Zähne, sowie die Folgen von Unfällen.
Nach der Untersuchung erhalten Sie von uns einen transparenten Kostenvoranschlag. So wissen Sie im Voraus, mit welchen Aufwendungen Sie rechnen müssen. Bei grösseren Eingriffen klären wir alle Schritte vorher detailliert mit Ihnen.
Sie können bar, mit EC- oder Kreditkarte, Twint oder auf Rechnung bezahlen. Bei Neupatienten behalten wir uns vor, eine Anzahlung zu verlangen.
Die Dentalhygiene wird nach Dauer und Aufwand berechnet. So kostet eine Stunde Dentalhygiene inkl. 2 Röntgenbildern ca. CHF 240.-
Selbstverständlich. Sie erhalten eine detaillierte Abrechnung mit allen erbrachten Leistungen – entweder direkt vor Ort oder per Mail oder Post.
Bitte sagen Sie Termine mindestens 24 Stunden im Voraus ab. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine können mit einem Ausfallhonorar verrechnet werden – je nach Umfang der reservierten Zeit.
3. Neupatient:innen / Erster Besuch
Ja, natürlich. Viele Menschen haben längere Pausen hinter sich – aus Angst, Zeitmangel oder anderen Gründen. Wir begegnen Ihnen ohne Vorurteile und nehmen uns Zeit, Ihre Situation behutsam und professionell zu beurteilen. Häufig ist es sinnvoll, der ersten Untersuchung eine Dentalhygiene voranzustellen. Gemeinsam werden wir bei Ihrer ersten Kontaktaufnahme mit uns herausfinden, welcher Weg für Sie der beste sein kann.
Selbstverständlich. Wir verschaffen uns einen vollständigen Überblick – auch über ältere Füllungen, Kronen oder Behandlungsverläufe. Auf Wunsch prüfen wir auch Zweitmeinungen oder geplante Fremdbehandlungen.
Dann werden wir eine erste Linderung sofort einzuleiten – Ziel ist es immer, Sie ernst zu nehmen und spürbar zu entlasten.
4. Behandlungen im Überblick
Zahnstein, Beläge und oberflächliche Verfärbungen werden gründlich entfernt – auch an schwer zugänglichen Stellen. Anschliessend werden die Zähne poliert und fluoridiert. Das schützt vor Karies und Zahnfleischproblemen und sorgt für ein spürbar sauberes Gefühl im Mund.
Anfangs verursacht Karies oft keine Beschwerden. Frühzeichen können Verfärbungen, raue Stellen oder leichte Temperaturempfindlichkeit sein. Bei regelmässigen Kontrollen erkennen wir Karies rechtzeitig – bevor Schmerzen entstehen.
Nach Entfernung der kariösen Stelle wird der Zahn mit Kompositmaterial aufgebaut und farblich angepasst. Die Füllung ist sofort belastbar und kaum sichtbar – besonders im Frontzahnbereich.
Eine Füllung ersetzt kleinere Defekte im Zahn. Wenn zu viel Substanz fehlt, bietet eine Krone umfassenderen Schutz – sie umschliesst den Zahn vollständig und stellt Form sowie Funktion wieder her.
Beim Bleaching werden spezielle, zahnärztlich zugelassene Gele verwendet, um die Zähne schonend aufzuhellen. Je nach Methode findet die Aufhellung in der Praxis (In-Office) oder zu Hause (Home-Bleaching) mit individuell angepassten Schienen statt.
Das Ergebnis kann je nach Lebensgewohnheiten (Kaffee, Tee, Rauchen) mehrere Jahre anhalten. Mit regelmässiger Prophylaxe und sorgfältiger Mundhygiene bleibt der Effekt länger erhalten.
In der Regel empfehlen wir zwei ein bis zwei Sitzungen bei unserem Prophylaxeteam pro Jahr. Bei bestimmten Risikofaktoren – wie Parodontitis, Diabetes oder starkem Zahnstein – können auch kürzere Intervalle sinnvoll sein. Wir beraten Sie individuell.
Ja, z. B. mit speziellen Lacken oder Versiegelungen. Auch eine verbesserte Putztechnik kann helfen. Wir versuchen, die Ursache zu finden und schlagen eine geeignete Therapie vor. In manchen Fällen kann eine Schiene für die Nacht oder sogar eine Änderung der Zahnstellung Verbesserungen bringen.
5. Zahnarztangst
Nein – Zahnarztangst ist sehr häufig. Viele Menschen vermeiden den Zahnarztbesuch aus Angst vor Schmerzen, Kontrollverlust oder unangenehmen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Uns ist wichtig: Wir verurteilen niemanden und gehen einfühlsam auf Ihre Sorgen ein.
Wir nehmen Ihre Angst ernst. Alles beginnt mit einem offenen Gespräch – ohne Druck, ohne Instrumente. Sie entscheiden, was passiert, und in welchem Tempo. Wir erklären jeden Schritt transparent und schaffen eine ruhige, vertrauensvolle Atmosphäre.
Ja, jederzeit. Sie behalten die Kontrolle. Wenn Sie während der Behandlung eine Pause brauchen oder stoppen möchten, reicht ein einfaches Zeichen – wir respektieren das selbstverständlich.
Nehmen Sie sich genug Zeit für den Besuch und vermeiden Sie zusätzlichen Stress. Manchen hilft es, eine vertraute Person mitzubringen. Auch Entspannungsübungen oder Atemtechniken können unterstützend wirken.
Dann holen wir gemeinsam Schritt für Schritt auf – in einem Tempo, das zu Ihnen passt. Niemand wird verurteilt. Unser Ziel ist es, Sie zu unterstützen – nicht zu bewerten.
Indem wir Ihnen zuhören, Ihre Wünsche respektieren und nichts überstürzen. Vertrauen entsteht durch klare Kommunikation, Einfühlungsvermögen und positive Erfahrungen. Geben Sie sich Zeit – wir tun es auch.
6. Zahnersatz & Implantate
Zahnersatz ist ein Überbegriff für alle Lösungen bei Zahnverlust – z. B. Kronen, Brücken oder Prothesen. Ein Implantat hingegen ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest im Kiefer verankert wird und Zahnersatz trägt. Implantate sind eine besonders stabile, langlebige Form des Zahnersatzes.
Wenn mehrere oder alle Zähne fehlen, bietet eine Teil- oder Vollprothese eine funktionelle und ästhetische Lösung. Sie hilft beim Kauen, Sprechen und verbessert das Erscheinungsbild. Die Prothese wird individuell angepasst.
Bei guter Pflege und regelmässiger Kontrolle können Implantate 15 Jahre und länger halten – in vielen Fällen sogar lebenslang. Voraussetzung ist eine stabile Knochensituation und sorgfältige Mundhygiene.
Nach einer gründlichen Planung wird das Implantat unter lokaler Betäubung eingesetzt. Nach der Einheilzeit wird der Zahnersatz (z. B. eine Krone) darauf befestigt. Die gesamte Behandlung dauert in der Regel mehrere Monate und verläuft in gut nachvollziehbaren Zwischenschritten.
Der Eingriff selbst erfolgt schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Leichte Beschwerden in den Tagen danach sind möglich, aber gut behandelbar. Viele Patienten berichten von deutlich weniger Unannehmlichkeiten als befürchtet.
Alternativen sind z. B. Brücken (wenn Nachbarzähne vorhanden sind) oder herausnehmbare Teilprothesen. Wir besprechen mit Ihnen alle Möglichkeiten – mit Blick auf Haltbarkeit, Komfort, Kosten und Ihre persönlichen Wünsche.
Die Kosten hängen vom Aufwand, dem verwendeten Material und eventuellen Zusatzbehandlungen (z. B. Knochenaufbau) ab.
Wir beraten Sie individuell und erstellen Ihnen einen transparenten Kostenvoranschlag.
Ja – nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist das Essen mit einer gut sitzenden Prothese problemlos möglich. Implantatgetragene Prothesen bieten dabei den höchsten Komfort und Halt.
Ein Knochenaufbau (Augmentation) wird notwendig, wenn zu wenig Knochensubstanz für ein Implantat vorhanden ist. Dabei wird der Kieferknochen gezielt verstärkt – mit körpereigenem oder synthetischem Material. Das Verfahren ist erprobt und sicher.
7. Zahnpflege & Vorsorge
Zweimal täglich – morgens und abends – jeweils mindestens zwei Minuten. Zusätzlich empfiehlt sich einmal täglich die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen.
Beide können effektiv reinigen – entscheidend ist die Technik. Elektrische Zahnbürsten haben jedoch einen Vorteil: Sie machen die richtige Bewegung automatisch und sind oft gründlicher, vor allem an schwer zugänglichen Stellen.
Eine fluoridhaltige Zahnpasta ist in den meisten Fällen empfehlenswert, da Fluorid den Zahnschmelz stärkt und Karies vorbeugt. Bei empfindlichen Zähnen oder speziellen Bedürfnissen beraten wir Sie gern individuell.
Nein – die Zahnzwischenräume sollten zusätzlich gereinigt werden, da sich dort besonders häufig Karies oder Zahnfleischentzündungen entwickeln. Hier helfen Zahnseide oder Interdentalbürsten – je nach den gegebenen Platzverhältnissen.
Bei vielen Patienten genügt es, einmal im Jahr eine Zahnreinigung durchzuführen. Bei Problemen mit Karies oder dem Zahnfleisch ist es möglich, dass wir Ihnen kürzere Intervalle vorschlagen.
Sie entfernt Beläge und Verfärbungen auch dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt – und beugt so Karies, Zahnstein, Parodontitis und Mundgeruch vor. Viele Patienten berichten auch von einem deutlich frischeren Mundgefühl.
Neben gründlicher Zahnpflege: zuckerarme Ernährung, Fluoridanwendung und regelmässige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Karies vorzubeugen. Auch Speichel spielt eine Rolle – viel trinken unterstützt die natürliche Schutzfunktion.
Je nach Situation können Mundspülungen sinnvoll sein, sie ersetzen jedoch nicht das Zähneputzen. Mit einer fluoridhaltigen Lösung zu spülen, kann das Kariesrisiko senken. Auch bei empfindlichen Zahnhälsen oder nach operativen Eingriffen können verschiedene Spüllösungen sinnvoll sein. Wir beraten sie gerne.
Schon mit dem ersten Zahn sollte mit der Zahnpflege begonnen werden – am Anfang einmal täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta, später zweimal täglich. Für Kinder gibt es spezielle Bürsten, Pasten und Pflegehinweise, oft ist es schon frühzeitig sinnvoll, Zahnseide anzuwenden. Wir zeigen Ihnen alles im Rahmen der Prophylaxe.
8. Notfall & Schmerzen
Zahnschmerzen sollten nie ignoriert werden – sie sind ein Warnsignal. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit unserer Praxis auf, damit wir die Ursache abklären und behandeln können. In dringenden Fällen vergeben wir auch kurzfristige Notfalltermine.
Bis zum Termin können rezeptfreie Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) vorübergehend Linderung verschaffen. Kühlen Sie die betroffene Stelle von aussen, vermeiden Sie Wärme.
Bewahren Sie das Zahnstück feucht auf – idealerweise in Kochsalzlösung oder Milch – und kontaktieren Sie uns so schnell wie möglich. Je nach Bruchstelle kann der Zahn rekonstruiert oder ersetzt werden. Auch kleine Bruchstücke können oft wieder befestigt werden.
Fassen Sie den Zahn nur an der Krone (nicht an der Wurzel) an und legen Sie ihn in eine Zahnrettungsbox oder alternativ in kalte Milch. Gehen Sie sofort zum Zahnarzt – idealerweise innerhalb von 30 Minuten. In manchen Fällen kann der Zahn reimplantiert werden.
Wenn unsere Praxis geschlossen ist, wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notfalldienst Ihrer Region. Die aktuelle Nummer finden Sie auf unserer Notfallseite oder über den zahnärztlichen Notfalldienst im Kanton St. Gallen.
Bleiben Sie ruhig und kontaktieren Sie uns so schnell wie möglich. Wenn keine Schmerzen bestehen, kann der Zahn kurzfristig ungeschützt bleiben. Bitte vermeiden Sie es, auf der betroffenen Seite zu kauen, bis die Füllung ersetzt wird.
Typische Notfälle sind starke Schmerzen, Schwellungen, Blutungen, ausgeschlagene oder abgebrochene Zähne, Füllungs- oder Kronenverluste sowie Nachblutungen nach Operationen. Zögern Sie nicht, sich bei Unsicherheit zu melden.
Bitte rufen Sie immer zuerst an – auch bei akuten Beschwerden. So können wir den Notfall optimal einplanen und längere Wartezeiten vermeiden. Auch ausserhalb unserer regulären Zeiten helfen wir Ihnen weiter oder verweisen Sie an den regionalen Notfalldienst.



